DER HELMUT-HALLER-PLATZ

Geschichte:      1844: Im 'Industrie-Dorf' Oberhausen wird ein Bahnhof als vorläufiger Endpunkt der Ludwig-Süd-Nord-Bahn errichtet; zwischen dem Bahnhof Oberhausen und dem Hauptbahnhof verkehrten Pferdeomnibusse. Einige Jahre später erfolgte der Lückenschluss im Zugnetz zwischen Oberhausen und dem Hauptbahnhof | 1931-32: Das schlichte Bahnhofsgebäude wird 1931-32 durch einen Neubau ersetzt. 

Die annähernd dreieckige Fläche wird vom Bahndamm, der Ulmer-Straße sowie der Grafstraße eingefasst; die Branderstraße ist mitten über den Platz geführt. Entlang der geteerten Ulmer-Straße verlaufen auch die Tramgleise mit Haltestellensteigen. Die Fußgängerbereiche auf der Platzfläche weisen einen Belag aus Kleinsteinpflaster und Kies auf.

 

Im Westen ragt der Oberhauser Bahnhof auf, im Norden eine Zeile von Geschäftshäusern, die von einem neungeschossigen Bankgebäude dominiert wird, im Osten liegen dagegen hauptsächlich Wohnhäuser.

 

Mehrere Baumgruppen, Litfaßsäulen und Wartehäuschen gliedern bzw. verstellen den Platzraum. 2018 wurden zudem Hochbeete angelegt.

Der Helmut-Haller-Platz ist ein zentraler Umsteigepunkt zwischen DB-Nahverkehr und ÖPNV (Richtung Innenstadt bzw. Uni-Klinikum). Er ist ein Treffpunkt von Drogenabhängigen, die seit 2018 im so genannten “beTreff” betreut werden. Dem negativen Image suchen Stadt und Anwohner durch neue Nutzungen wie Hochbeeten sowie Veranstaltungen wie dem 'Kirschblütenfest' der ARGE Oberhausen oder  'Sommer am Kiez' entgegenzuwirken.

Den Helmut-Haller-Platz gibt es auch digital. Erfahren Sie mehr darüber warum der Namensgeber des Platzes 'Hemat' genannt wurde. 

"Unsere großen

Fußballschlachten hielten wir vor dem Oberhauser Bahnhof ab."

Helmut Haller

Fotos: Dioberma Dìaz-Bihler, 2020/02

© 2020,  erstellt mit Wix.com von Gregor Nagler (Digista)

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